August Horch verließ nach Differenzen mit dem Aufsichtsrat die Horch-Werke und rief 1910 in Zwickau eine neue Marke ins Leben - Audi, die lateinische Überstezung des Namens Horch. Eine smbolisierte Eins thronte bald als Markenzeichen auf dem Kühler als Sinnbild für die Qualität dieses Wagens, die sich besonders bei Zuverlässigkeitsfahrten hervortaten.

Der nach dem ersten Weltkrieg gebaute Typ M mit Sechszylindermotor fand viel Beachtung, war aber zu teuer. 1932 wurde Audi Teil der Auto Union. 

Dem Audi Front mit Vorderradantrieb folgte 1938 der vielversprechende Audi 920 mit Heckantrieb, doch der Krieg vereitelte den Erfolg. 1940 wurde der letzte Audi gebaut, doch 1965 greift die Auto Union in Ingolstadt den Namen wieder auf. 

Mit dem Audi 100 von 1968, der damals eine Marktlücke traf, gewann die Marke schnell an Bedeutung und heute hat sie eine sportlicheres Image als je zuvor.